Was ist eine Status-quo-Analyse?
Strukturierte Bestandsaufnahme der aktuellen Lage eines Unternehmens entlang von Strategie, Geschäftsmodell, Organisation, Finanzen und Markt. Sie liefert die belastbare Faktenbasis für jede Veränderung — vom Strategie-Update über Restrukturierung bis zur Nachfolge. Ergebnis: ein nüchternes Lagebild und priorisierte Handlungsfelder.
Welche Bereiche werden untersucht?
Standard-Set: 1) Finanzen (Rentabilität, Liquidität, Rating), 2) Geschäftsmodell und Markt, 3) Organisation und Prozesse, 4) Mitarbeiter, Führung, Kompetenzen, 5) IT und Digitalisierung, 6) Kunden- und Wettbewerbspositionierung. Pro Bereich Reifegradbewertung mit Benchmark sowie Top-3-Handlungsfelder.
Wie funktioniert die Analyse in 5 Schritten?
1) Briefing und Datenraum-Aufbau, 2) Datenanalyse und Kennzahlen-Benchmark, 3) Interviews mit GF und 5–10 Schlüsselpersonen, 4) Lagebild und priorisierte Handlungsfelder, 5) Präsentation und Roadmap-Ableitung. Aufwand typisch 5–12 Beratertage über 4–8 Wochen.
Wann lohnt sich eine Status-quo-Analyse für KMU in Düsseldorf?
Konkrete Auslöser im Rheinland: anstehende Strategieklausur, neuer Geschäftsführer/Generationswechsel, vor Verkauf/M&A (Vendor Due Diligence), Sanierungssituation, Krise mit unklarer Ursache, Vorbereitung Bankgespräch oder Investorenrunde. Faustregel: alle 2–3 Jahre als Routine, sonst bei akutem Auslöser.
Status-quo-Analyse vs. KMU 360° Update — was ist der Unterschied?
Status-quo-Analyse = neutrale Diagnose mit Fokus Lagebild, oft Auftakt für Restrukturierung oder Verkauf. 360° Update = aktivierender Workshop-Ansatz mit GF-Team, Fokus auf gemeinsame Maßnahmenroadmap. Beide nutzen ähnliche Bausteine, unterschiedlicher Stil und Zielgruppe.
Wie wird Vertraulichkeit gewährleistet?
NDA mit Geschäftsführung vor Projektstart, geschützter Datenraum (verschlüsselt), Interviews unter Vertraulichkeit, anonymisierte Auswertung. Ergebnisbericht ausschließlich an definierten Empfängerkreis (GF, Beirat, ggf. Bank). Bei M&A-Kontext zusätzlich abgestufte Datenfreigabe an Käufer.
Welche Förderung greift hier?
BAFA-Beratungsförderung (50 % Zuschuss, max. 3.500 € bei 7.000 € Honorar) als strategische Unternehmensberatung. Bei <250 Mitarbeitern alternativ INQA-Coaching (80 %, max. 6.400 €), wenn der Schwerpunkt auf Organisation und Mitarbeiterbeteiligung liegt. In Krise: Bürgschaftsbanken-Beratung in NRW.
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