Wie hoch sollte der Stundenverrechnungssatz im Elektro- und SHK-Handwerk sein?
Der Satz ergibt sich betriebsindividuell aus Vollkosten geteilt durch produktive Stunden — nicht aus regionalen Listen. Praktisch heißt das: Personalkosten inklusive Nebenkosten, Fahrzeuge, Werkzeug, Verwaltung, Lager, Ausbildung und kalkulatorischer Unternehmerlohn werden auf die tatsächlich verrechenbaren Stunden umgelegt. Entscheidend ist der ehrliche Produktivstundenanteil: Urlaub, Krankheit, Fahrt-, Rüst- und Gewährleistungszeiten senken ihn deutlich unter die Sollarbeitszeit.
